Wie alles begann: Der Antrag

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Nein, in diesem Artikel soll es nicht um den einen „Antrag“ gehen, alles viel unspektakulärer. Die Rede ist hier vom KFW Förderantrag 440. Der volle Name ist „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ mit der Nummer 440, welcher für Privatpersonen vorbehalten ist.
Nun, warum beschreibe ich überhaupt einen langweiligen Antrag der KFW?

Ich arbeite in einem mittelständischen Systemhaus in der Nähe des schönen Bodensees. Unser Chef ließ eine E-Mail an alle Mitarbeiter mit dem Hinweis auf die oben genannte KFW Förderung. Zunächst habe ich diese als nicht bearbeitet markiert, da wieder sehr viel los war und ich mich auf andere Dinge fokussiert hatte. Anfang Dezember 2020 hatte ich noch ein kurzes Gespräch mit unserem technischen Leiter, der mich ebenfalls auf dieses Thema ansprach. Also nahm ich mir vor über die Weihnachtsfeiertage mich mit dem Thema Ladestationen für daheim zu beschäftigen.

Nun ja was soll ich sagen, ich habe weder von E-Autos noch Plugin-Hybrids richtig Ahnung, geschweige denn von Ladestationen für das traute Heim. Da ich aber IT-ler bin und ich mich in viele Themen beruflich einarbeiten muss, ging es einfach mal direkt zur großen Suchmaschine und mal einige Texte, Meinungen etc. gelesen und Überblick verschaffen.

Warum müsst ihr den ganzen Quark überhaupt lesen? Ganz einfach, ich möchte auf dieser Website die komplette Geschichte von der Idee bis zur fertigen Ladestation am Haus erzählen und vielleicht einigen Leuten Hilfestellung bieten.

Also zurück zur Idee; es wurden also ein paar Stunden Informationen gewälzt und auch das Thema KFW Förderung etwas genauer analysiert. Bekomm ich das Ding überhaupt?

Link zur KFW Förderung

Kurze Checkliste:

  • 900 € pro Ladepunkt (da freut sich der Schwabe)
  • Ladepunkt muss an privatgenutzten Stellplätzen sein (CHECK)
  • Privatperson (CHECK)
  • ZUSÄTZLICH Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften
  • ZUSÄTZLICH Mieter
  • ZUSÄTZLICH Vermieter von Wohneigentum (Privatperson, Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften)
  • Ladepunkt muss mit 100% Ökostrom betrieben werden (CHECK neuer Vertrag vor 2 Monaten gemacht :-), aber noch nicht aktiv, ist auch nicht notwendig)
  • Bestehendes Gebäude (CHECK; kein Neubau)
  • 11 kW Ladeleistung (stärkere Geräte können gedrosselt werden)
  • Ladepunkt muss „intelligent“ sein (Energieversorger kann aktiv in den Ladevorgang eingreifen, bei Netzüberlastung etc.)
  • 9 Monate Zeit alle Rechnungen (Nachweise) für den Einbau im KFW Portal einzureichen.

In meinem Fall trafen die Bedingungen alle zu, also auf zum „Zuschussportal

Hier habe ich mich als Neukunde registriert

WICHTIG: es müssen die Infos aus dem Personalausweis / Reisepass identisch angegeben, werden ansonsten gibt es beim Videoident-Verfahren Probleme und der Antrag kann nicht ausbezahlt werden (steht auch mehrmals auf beim Registrierungsprozess.

Erfolgreich im Portal angemeldet, sofort Zuschuss 440 angeklickt und den kompletten Beantragungsprozess digital durchgearbeitet .

Antrag abgesendet (23.12.2020 21:45 Uhr) und noch schnell was anderes erledigt, schon eine Mail der KFW im Posteingang. Dachte mir nichts weiter dabei und habe das ganze dann ein paar Tage ruhen lassen (ist ja auch Weihnachten). Nachdem ich mich dann wieder im Portal angemeldet hatte, war ich verwundert, dass der Antrag bereits genehmigt drin stand. (wurde bereits eine halbe Stunde nach Einreichung genehmigt).

Somit ist nun die erste Hürde zur eigenen Ladestation am privat Haus genommen.

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